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Lohnverguss bei Netzteilen

November 25th, 2008 · No Comments

Der Lohnverguss kommt zur Anwendung, wenn ein Unternehmen beispielsweise komplette Elektrogeräte anfertigt, aber keine Maschine besitzt, mit der sie die Vergussarbeiten, zum Beispiel bei den Netzteilen erledigen kann. Sie stellen zwar dann die Netzteile her, was die Elektrik betrifft, geben diese fertigen Bauteile jedoch zum Verguss außer Haus, um sie in einer speziellen Firma vergießen zu lassen.

Jedes Radiogerät, jedes Keyboard, mit dem ein Musiker zum Auftritt geht, und jedes andere elektrische Gerät braucht irgendwie einen Zugang zum Strom. Während im PC beispielsweise das Netzteil ohne Verguss in einem Blechgehäuse sitzt, befindet es sich bei einem Laptop in einem schwarzen Plastikblock, dem der Benutzer meist wenig Beachtung schenkt. Ohne dieses Netzteil, welches dann eventuell aus dem Lohnverguss kommt, könnte der Akku des Laptops nicht geladen werden, und auch ein Netzbetrieb ist nicht möglich.

Das elektrische im Inneren wurde hier von der Herstellerfirma des Laptops oder des Unternehmens, welches mit der Anfertigung betraut war, hergestellt. Den Lohnverguss hat eine andere Firma übernommen. Die Elektrofirma müsste für alle verschiedenen Netzgeräte, die sie für ihre Geräte benötigt, eine entweder eigene oder speziell einzustellende Gießmaschine besorgen; zudem müssten einige zusätzliche Mitarbeiter für den Verguss eingestellt werden.

Der Lohnverguss ist also bei Netzteilen und vielen anderen Bauteilen, die mit Harzen oder Kunststoffen vorgossen werden müssen, eine gute Möglichkeit, seine Arbeiten erledigt zu bekommen, ohne selbst seine Firma darauf auslegen zu müssen. Die Maschinen, die mit Vakuum arbeiten und hohe Fachkenntnis erfordern, kosten viel Geld, was sich bei oft wenig produzierten Stückzahlen als eigene Anschaffung keinesfalls lohnen würde.