Wasserbetten bestehen aus mehreren Einzelteilen, die allesamt eine besondere Bedeutung für die Funktionsweise und den Schlafkomfort haben. In einem Wasserbett gibt es anstelle des Lattenrostes ein Podest, das wie bei jedem anderen Bett auch, der gleichmäßigen Gewichtsverteilung dient. In dieses Podest sind Gewichtsverteiler eingebaut, wobei hier grundsätzlich gilt: je größer das Wasserbett ist, desto mehr Gewichtsverteiler werden auch benötigt. Mitunter das wichtigste Element in Wasserbetten ist die Heizung, durch die die wohlige Wärme im Bett reguliert wird. Handelt es sich um ein großes Wasserbett, mit einer Füllhöhe von 20 bis 23 Zentimetern, dann ist eine Heizung sogar unabdingbar, um eine angenehme Temperatur zu erreichen. Es gibt die unterschiedlichsten Heizungssysteme, wobei die Auswahl von den Vorlieben des Benutzers abhängig sind. Ebenso wichtig wie die Heizung ist der Wasserkern in einem Wasserbett, der aus Vinyl besteht und in dem sich das Wasser befindet. Er ist von einer Sicherheitswanne umgeben, durch die, bei einem Defekt der Matratze, ein Auslaufen des Wassers vermieden wird. Das Vinyl sollte von einer hervorragenden Qualität sein, denn schließlich ist es aufgrund des Wasserdrucks einer sehr großen Belastung ausgesetzt. Ein qualitativ hochwertiges Vinyl erkennt man daran, dass es elastisch und weich ist. Weitere Bestandteile eines Wasserbettes sind Schaumkeile, die der Stabilisierung dienen sowie Trennwände, wenn man in einem Wasserbett zwei voneinander unabhängige Matratzen verwenden möchte. Wasserbetten liegen zwar etwas höher im Preis, als ein herkömmliches Bett, allerdings haben sich die Mehrkosten bei einer entsprechenden Pflege der Wasserbetten recht schnell amortisiert, denn Wasserbetten besitzen eine Lebenszeit von rund 20 Jahren.
